Coolnest, Zillertal

By In Europe

„Du hast die freie Auswahl, mein Freund. Entweder breite Pisten und ein grandioses Panorama in der Zillertal Arena oder etwas sportlicher mit einer Prise Schickimicki in Mayrhofen. Wo darf ich dich hinfahren?“, überfragt mich Nili, der im Hotel Coolnest im Zillertal heute den Ski-Shuttle übernommen hat. Zudem stehen mit dem Hintertuxer Gletscher und dem Skigebiet Hochzillertal noch zwei weitere Optionen zur Verfügung, so dass ich innerlich am Überlegen bin, ob drei Tage in diesem nagelneuen Designhotel wirklich ausreichen werden. Wahrscheinlich nicht, wenn man jedes Detail dieses Tummelplatzes für Kreative und Auszeit-Suchende, gebührend in sich aufnehmen will. Schließlich entwickelt sich schnell das Bedürfnis, überall gleichzeitig zu sein, ob am Kamin in der kunterbunten Lobby, die mit Kunst und Spielereien alle Sinne anspricht oder auf der Dachterrasse mit ihrem sagenhaften Blick auf Ramsau und die Bergwelt oder ganz entspannt im warmen Rooftop-Pool. Genauso gut kann man den Tag aber auch im eigenen Nest verbringen, so der Name für die 30 Zimmer, deren gemütliche Ausstattung tatsächlich an ein sprichwörtlich gemachtes Vogelnest erinnern.

#rooms

Grandios, gelassen, souverän – all das sind Übersetzungen für das Wörtchen cool, die die Ausstattung der Nester gut beschreiben. Dabei muss man sich die 40 Quadratmeter Fläche wie einen großen Raum vorstellen, der das Schlafzimmer, den Schreibtisch, das offene Bad und die Kuschelecke optimal verbinden. Lediglich die Toilette ist vom Rest durch eine Tür getrennt, ansonsten kann man jederzeit und überall gleichzeitig sein, was es dem Coolnest-Gast ausnahmsweise einfach macht. Oder etwa doch nicht, wenn man sich plötzlich zwischen dem gemütlichen Ecksofa und einem Platz auf der eigenen Sonnenterasse entscheiden muss? Sonnenschein sticht „indoor cozyness“ und so greife ich zu einem Bier, welches es in der Erstausstattung der Minibar gratis gibt und setze mich nach draußen.

#food

Der schlimmste Tag der Woche ist eindeutig der Montag. Warum? Na, weil das Tweets geschlossen hat. Das Rooftop Restaurant von Christian Hotter hat sich innerhalb der ersten Monate bereits zum kulinarischen Hotspot im Zillertal entwickelt und zieht nicht nur Hotelgäste an. Also immer schön reservieren und dann mal ran ans Filetsteak oder das Wiener Schnitzel, den Burger, nein besser den Lachs oder gleich den Zander? Egal, was man bestellt, viel falsch machen kann man dabei nicht, es sei denn man verzichtet auf die fabelhaften Trüffelpommes. Das wäre in der Tat ein Versäumnis genauso wie die Schokomousse nicht ausprobiert zu haben. Die Augen essen auch am frühen Morgen mit und so genieße ich den Ausblick auf den 2.767 hohen Tristner und lasse mir mein Spiegelei samt Bacon und Würstchen an den Tisch servieren. Dazu gibt es frisches Bauernbrot mit Lachs, Käse, Schinken, Humus und Tomaten sowie Bircher Müsli im Coolnest-Style und ein mehr als einzigartiges Mohn-Beugerl zum Nachtisch. Hat noch jemand einen Wunsch offen? Ansonsten geht es schnurstracks ab ins Wohlfühlnest.

#wellness

Chillen und entspannen kann man eigentlich überall im Coolnest, doch besonders bequem sind die bunten Liegesofas, die in den Ruheräumen und rund um den Dachterrassenpool platziert sind. Hier schließt man einfach seine Augen und lässt den Skitag innerlich Revue passieren. Oder man schwimmt ein paar Züge im 34-Grad-warmen Wasser des Rooftop-Pools, entspannt in der Bio-Panorama-Sauna oder nimmt ein Alpenkräuter Dampfbad. Danach noch eine Runde Yoga oder ein Besuch im Gym gefällig? Jedem das seine, doch ich habe immer noch Nilis Frage im Hinterkopf, zu welchem Skigebiet er mich als Nächstes bringen darf. Na gut, dann fahren wir halt in die Zillertal Arena oder doch lieber nach Mayrhofen?

#skiing

Das größte Skigebiet im Zillertal bietet rund 150 Pistenkilometer, die sich von Zell bis Gerlos erstrecken und die Gipfel von Karspitz, Übergangsjoch, Isskogel und Königsleitenspitze miteinander verbinden. Ich fahre kaum eine Piste zweimal, sondern nutze die Größe der Zillertal Arena und lasse mich von Skilift zu Skilift treiben, um den frühlingshaften Sonnenschein und die bestens präparierten Pisten zu genießen. Besonders der Weg hinab ins Teufeltal hat es mir angetan, so dass am Ende 21 Abfahrten und 40 Pistenkilometer auf dem Tacho stehen. Der heimliche Star im Skigebiet ist jedoch das Panorama, das von jedem Gipfel immer etwas anders aussieht und den Besuch der Zillertal Arena zu einem sportlichen wie visuellen Highlight macht.

#coolnest

Erschöpft treffe ich an der Talstation in Zell auf Nili, der mich zurück zum Coolnest fährt. Was denn heute noch auf dem Programm steht, fragt er mich und ich antworte mit einem entspannten Lachen. „Noch so Einiges mein Freund, noch so Einiges“, gebe ich durch und sehe den Film aus Aperol-Spritz auf der Dachterrasse, Poolbesuch und Dinner im Tweets bereits vor meinem inneren Auge ablaufen. Es ist ein ziemlich cooles Nest entstanden mitten in den Zillertaler Alpen, dass nur ein Problem heraufbeschwört. Man wird zu einem ausgemachten Nesthocker und zieht den Check-Out bis zum geht nicht mehr hinaus.

Dieser Artikel entstand auf Einladung des Coolnest im Zillertal.

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